Innovationen in der Organisation entwickeln

Bericht aus unserem Online Café

Innovation ist ein brandaktuelles Thema. Unternehmen und Organisationen wollen in der Regel am Puls der Zeit agieren und Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, die neuartig, innovativ und einzigartig sind. Das ist nicht zuletzt in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit sehr wichtig, um weiterhin Bestand haben zu können. Doch was bedeutet eigentlich Innovation? Wörtlich steht der Begriff für „Neuerung“ bzw. „Erneuerung“ und bezieht sich meist auf neue Ideen oder Erfindungen und deren (wirtschaftliche) Umsetzung.

Im Gespräch mit unseren Teilnehmenden fielen Assoziationen wie „Veränderung“,  „neue Techniken“, das „Gehen neuer Wege“ sowie die „Anpassung von Unternehmen an den Wandel und unsere Zeit“.

Innovationen in der Organisation entwickeln

Veränderung kann unbequem sein

So sehr wir Innovation auch anstreben und befürworten, kann Veränderung auch unbequem sein. Wir haben in den vergangenen Jahren diverse Unternehmen und Organisationen auf ihrem Weg in Richtung Veränderung und auf Ihren Innovationsprozessen begleitet und in unserem Online Café unsere wichtigsten Erkenntnisse und Erfahrungen geteilt.

Bei anstehenden Veränderungsprozessen nehmen beteiligte oder betroffene Personen der Organisation häufig bestimmte Rollen ein:

  • Innovationsverweigernde: Wenn sich Denk-, Lern- und Arbeitsprozesse ändern, kann das Ängste auslösen oder sogar zu Verärgerung führen. Aussagen, die aus diesen Gefühlen resultieren zielen oftmals in eine Richtung ab: „Das haben wir doch aber schon immer so gemacht“ oder „Wieso müssen wir denn jetzt andauernd etwas neues machen?“.
  • Zweifelnde: Mit Blick auf die bisherigen Strukturen des eigenen Unternehmens oder der Organisation, gibt es Personen, die daran zweifeln, dass Veränderung möglich gemacht werden kann. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Personen schätzen das Unternehmen als zu langsam ein, um mit neuen Ideen dann auch eine führende Position auf dem Markt einzunehmen. Sie glauben sie seien zu etabliert und nicht mit Start-Ups zu vergleichen oder zu konservativ, um neue Arbeitsprozesse umzusetzen.
  • Innovationsvortäuschende: Diese Rolle beschreibt Personen, die sich positiv gegenüber der Veränderung äußern oder selbst proklamieren etwas Innovatives zu entwickeln, sich jedoch trotzdem in alten Mustern bewegen und Altes neu erscheinen lassen.

Die Perspektive und die Beweggründe dieser drei Rollen zu verstehen, ist der erste Schritt in Richtung erfolgreicher Innovation. Verweigernde können möglicherweise durch gute Argumentation abgeholt werden, Zweifelnden kann die Angst genommen werden. Denn auch ein etabliertes Unternehmen kann innovative Geschäftsmodelle hervorbringen und auch ein konservatives Unternehmen oder eine Verwaltungseinheit kann in modernen Strukturen arbeiten.
Doch was braucht es über diese Überzeugungsarbeit hinaus, um wirkliche Innovation in der Organisation zu treiben und zu schaffen?

Was braucht es also, um Innovation zu treiben?

Unsere Übersicht zeigt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu notwendig sind. Einer davon ist sicherlich Mut und gegenseitige Unterstützung. Hinzukommt: Wenn Führungskräfte nicht unterstützen, wird es schwierig.

Häufig wird Innovation mit Zufälligkeit verbunden. Doch es sind klare Prozesse, mit klaren Regeln, Abläufen und Zuständigkeiten, die das Entstehen und Umsetzen von Innovationen in Organisationen erst möglich machen.

Innerhalb dieses Prozesses dann die Kreativität zu fördern ist der Schlüssel zu innovativen Ideen. Dazu ist eine unterstützende und bestenfalls neutrale Moderation und eine passende Methodik unabdinglich.

Kreativ und innovativ zu Arbeiten heißt also nicht, dass wir uns ab jetzt ins Chaos stürzen müssen. Wir brauchen eine systematische Herangehensweise und einen definierten Rahmen für Innovationsprozesse.

was bra8ucht es um Innovation zu treiben

Innovationsprozesse systematisch mit Design Thinking umsetzen

Die Methode Design Thinking kann einen solchen Rahmen bieten, denn sie ermöglicht eine systematische Herangehensweise an komplexe Problemstellungen, bei der Personen bzw. Kunden und Nutzende im Fokus stehen. Die kreative Zusammenarbeit in multidisziplinären Teams, die eine wichtige Grundvoraussetzung für Design Thinking darstellt, bietet enormes Potenzial für Innovationen. Der Design-Thinking-Prozess besteht aus sechs Phasen, die logisch aufeinander folgen, zwischen denen man im Prozess aber immer wieder vor- und zurückspringen kann.

Häufig beschäftigen wir uns oft zu schnell mit Lösungen, ohne überhaupt das grundlegende Problem durchdacht zu haben. In der Arbeit mit Design Thinking wird hier viel Zeit investiert, was im Endeffekt den Nutzenden und Kunden zugutekommt.

Design Thinking bietet außerdem diverse Kreativitätstechniken an, die Sie nutzen können, um neue Ideen zu entwickeln. In unserem Online Café haben wir einige dieser Techniken vorgestellt und eine gemeinsam ausprobiert: Die „Crazy Eights“. Die Übung ist ein großartiges Beispiel, wie man innerhalb kürzester Zeit spannende, neue Ideen generieren kann. Für die Methode braucht man lediglich ein Blatt Papier und einen Stift. Das Papier wird in acht gleich große Kästchen unterteilt und in jedem Kästchen soll eine Idee skizziert werden. Wir haben unsere Teilnehmenden den perfekten Bürostuhl designen lassen und waren beeindruckt von den vielfältigen, spannenden Ergebnissen!

„Man kann über Design Thinking noch so viel positives erzählen, die Arbeitsweise und ihre Wirkung erklären: Um sie wirklich zu verstehen, muss man sie selber hautnah miterlebt haben“
(Marcel Plaum, VP Terminal Development Fraport)

Wenn Sie die Methode Design Thinking näher kennenlernen möchten und gemeinsam mit anderen Interessierten oder ihrem eigenen Team die Techniken praktisch ausprobieren möchten sind Sie in unserer Academy genau richtig!

➜VSC-Team Academy

Was tun, wenn Sie nicht wissen, wie Sie in Richtung Innovation starten können?

Einfache Antwort: Lassen Sie uns sprechen. Wir haben viele Veränderungsprozesse begleitet und Unternehmen sowie Organisationen auf ihrem Weg unterstützt. Wir finden auch für Sie die individuell passende Lösung. Wir begleiten Sie virtuell oder in unserem Future Lab Projektmanagement.

➜Future Lab Projektmanagement

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