Kommunikation in der virtuellen Arbeitswelt –
Storytelling, Kollaboration und Perspektivenwechsel

Bericht aus unserem Online Café

„Wir können nicht, nicht kommunizieren.“ – Paul Watzlawick

Um im Arbeitsalltag und in Projekten möglichst erfolgreich zusammenzuarbeiten, brauchen wir eine gute und wirksame Kommunikation. Diese Wichtigkeit wurde uns in einer Abstimmung bei den Teilnehmenden unseres Online-Cafés widergespiegelt. Aus diesem Grund haben wir uns im letzten Online-Café mit dem Thema Kommunikation in der virtuellen Arbeitswelt beschäftigt.

Storytelling als Wissensvermittlung

Um möglichst wirksam zu kommunizieren und Menschen auf verschiedene Arten zu erreichen, können wir uns einiger Methoden und Tools bedienen. Eine dieser Methoden ist Storytelling. Storytelling eignet sich, um Interesse bei Zuhörer:innen zu wecken und Wissen weiterzugeben.  Durch die Erzählweise entstehen Bilder und Emotionen.

Ein gutes Drehbuch braucht ein paar Grundelemente, um wirksam zu sein:

  • eine Hauptfigur (einen Helden/ eine Heldin),
  • einen Konflikt (Gegensätze/Herausforderung) und
  • eine Botschaft (was, wie, wem).

Prüfen Sie für sich: Wo gibt es eine Herausforderung? Wo gibt es ein Projekt, das nochmals kommuniziert werden sollte, um mehr Personen besser zu erreichen – und zwar so zu erreichen, dass sie sich damit gedanklich beschäftigen und sich dafür interessieren. Prüfen Sie welche ähnlichen Herausforderungen Sie gut gemeistert haben und setzen Sie die Elemente Hauptfigur, Konflikt und Botschaft in Ihre Story ein. Erzählen Sie Ihre Story adressatengerecht. Umfang und Wortwahl sollten so sein, dass Ihre Adressaten die Story gut aufnehmen können.

Drehbuch - Storytelling

Kommunikation und Kollaboration in Online-Meetings

In der virtuellen Welt steht uns in Online-Meetings manchmal nur ein Ausschnitt unserer Wahrnehmung zur Verfügung. Ist zum Beispiel eine Bildübertragung nicht möglich oder gewünscht ist, reduziert sich unsere Wahrnehmung auf den Ton. In solchen Fällen ist es umso wichtiger, achtsam in der Kommunikation und in der Wahl der Tools zu sein. Dabei ist die oberste Priorität, dafür zu sorgen, dass alle an einem Online-Meeting teilnehmen können.

Kommunikation in der digitalen Arbeitswelt

Wählen Sie dafür eine explizite Kommunikation. Sprechen Sie die Beteiligten direkt an und fragen Sie nach ihren Gedanken, Meinungen und Gefühlen. Hierbei können auch Abstimmungstools wie Mentimeter oder der Chat hilfreich sein. Fördern Sie zusätzlich die Diskussion der Beteiligten untereinander. Bieten Sie Zeitslots an, in denen sie sich direkt verbal äußern oder ins Gespräch kommen. Unsere Erfahrung der letzten 15 Monate zeigt, dass der Austausch untereinander unerlässlich ist .

Setzen Sie weitere Tools zur Kollaboration und Co-Kreation ein, um einen visuellen Anker zu schaffen und die Kommunikation zu fördern. Hierzu gibt es wunderbare Tools wie Conceptboard, Mural oder Padlet. Diese fördern die Kreativität im Miteinander und bieten verschiedenste visuelle Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Dabei wird eine Aufgabenstellung von mehreren Personen gleichzeitig, oder auch zeitversetzt bearbeitet und es entsteht eine konstruktive Atmosphäre.

Eine großartige Unterstützung in der Vorbereitung, sind die zahlreich vorhandenen Vorlagen, die mit wenigen Klicks einsetzbar sind.

In unserer Übersicht Digitale Tools, finden Sie hilfreiche Tools zur Zusammenarbeit und kurze Einleitungsvideos.

➜Übersicht Digitale Tools

Rollenbewusstsein für den Perspektivenwechsel nutzen

Uns ist ebenso bewusst, dass jedes Team und jede Gruppe eine individuelle Zusammensetzung hat. Diese Vielfalt sollte beachtet werden, um die Kommunikation und die Einbindung der Personen zielgerichtet und lösungsorientiert umzusetzen. Hierzu haben wir das 4-Rollen -Model von David Kantor vorgestellt. Die 4 Rollen beschreiben folgende Charaktere:
• Move / Antreiber (initiiert und gibt Richtung)
• Follow / Anhänger (unterstützt und gibt Vollständigkeit)
• Oppose / Widersacher (fordert heraus und liefert Korrektur)
• Bystand / Zuschauer (beobachtet und zeigt Perspektiven auf)

Achten sie bewusst darauf, wer welche Rolle einnimmt und unterbrechen Sie das Muster, in dem Sie die Personen bitten, eine andere Rolle einzunehmen. Sie fördern damit aktiv den Perspektivenwechsel, der für gute Entscheidungen und Ergebnisse unabdingbar ist.

Das waren nur einige Elemente, um die Kommunikation wirksamer zu gestalten. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, Sie mehr darüber erfahren möchten oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns direkt und einfach über unsere Webseite und vereinbaren Sie einen Termin!

Wir freuen uns auf gute Gespräche mit Ihnen!

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